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Jahresrückblick 2016

 (15. 12. 2016)

Weihnachten 2016 und der Jahreswechsel ins Jahr 2017 sind heuer für die EAWZ in zweierlei Hinsicht besonders.

Zum einen weil die EAWZ mit dem 1. Jänner 2017 direkt in die Verantwortung des Landes übergeht. Zum anderen weil mit 1.1.2017 die baurechtlichen Anforderungen von der OIB RL6 in der Fassung 2011 auf die Fassung 2015 umgestellt werden.

Zuallererst möchten wir uns besonders bei all jenen bedanken, welche in diesen Wochen weit über den Rahmen des selbstverständlichen hinaus mithelfen, dass die Umsetzung der notwendigen Anpassungen an die aktuelle Baurechtsnovelle möglichst zeitgerecht fertig wird.

Insbesondere möchten wir dafür den Einsatz der ProgrammiererInnen der verschiedenen EAW-Programmhersteller und die ProgrammiererInnen in der EAWZ hervorheben. Die verantwortlichen Personen im Hintergrund – sei dies in der Landesverwaltung, bei den Programmherstellern oder im Energieinstitut möchten wir auch nicht vergessen.

Zwischen 2007 und 2016 wurde das Energieinstitut Vorarlberg mit der Entwicklung und Begleitung der Landesplattform zum Energieausweis betraut. Mit dem 1.1.2017 werden diese Aufgaben direkt durch das Land übernommen.

Dass es die Landesplattform gibt und dass sich die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt hat, war in den vergangenen Jahren nur möglich weil:

  • in den Jahren 2006 und 2007 die Randbedingungen zur Entstehung einer Landesdatenbank durch den damaligen Landesrat Manfred Rein, durch Landesrat Erich Schwärzler sowie durch den damaligen Landes Energiebeauftragten Adi Groß mitgestaltet und von der Landesregierung mitgetragen wurden.
  • sich die Landesregierung in den letzten Jahren konsequent hinter die Landesplattform gestellt hat
  • weil viele Energieausweis-Ersteller und die Wirtschaftskammer sich fortlaufend mit ihre Erfahrungen aus der Praxis eingebracht haben
  • die Baubehörden ihre Erfahrungen und Bedürfnisse für eine möglichst einfache Abwicklung im Bauverfahren eingebracht haben
  • die EAW-Programmhersteller wohlwollend die dafür notwendigen Anpassungen in ihren Programmen vorgenommen haben.


Seit ihrem Bestehen hat sich Energieausweiszentrale zu einer leistungsfähigen und Nutzen stiftenden Plattform entwickelt:

Bürger und Bürgerinnen finden in der Landesplattform alle wesentlichen Informationen zum Energieausweis sowie eine intensiv nachgefragte Liste der befugten EAW-Ersteller. Zudem ermöglicht die EAWZ schlankere und kostengünstigere Baueingaben.

EAW-Ersteller werden durch die elektronische Plausibilitätsprüfung der Plattform selbst, durch die begleitende Beratung und durch die zentrale Verfügbarkeit aller wesentlichen Informationen zu den „Energie- und Klimaschutz relevante baurechtliche Anforderungen“ in der Umsetzung ihrer Energieausweise unterstützt.

Baubehörden werden in der gleichartigen Umsetzung sowie bei der Abwicklung teils komplexer Zusammenhänge maximal unterstützt. Alle Anforderungen werden übersichtlich und leicht verständlich auf einer eigenen Seite aufbereitet und dargestellt.

Mittlerweile bildet die EAWZ knapp 40% des rechnerischen Energiebedarfs aller bestehenden Wohnbauten in Vorarlberg ab. Damit ist die EAWZ in der Lage die Landesregierung bei der Weiterentwicklung von Anforderungen im Themenbereich „Energie- und Klimaschutz“, im Sinne der Erreichung unserer Energieautonomie Ziele, sowie im Sinne von volks- und regionalwirtschaftlich verträglichen Anforderungen zu unterstützen. Zudem hilft die EAWZ bei der Erfüllung von Berichtspflichten gegenüber dem Bund und der EU.

Die Landesplattform hilft maßgeblich mit, teils komplexe Zusammenhänge verständlich abzubilden und einfach umsetzbar zu machen.


Ein große „DANKESCHÖN“ an dieser Stelle an alle Unterstützer!
Sie haben maßgeblich mitgeholfen, dass sich die Landesplattform zum Energieausweis in den letzten Jahren so gut entwickeln konnte.


Link auf diese Seite: http://www.eawz.at/?SI=2142721733

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