Logo Energieausweis-Zentrale Logo Land Vorarlberg

Jahresbericht 2015

 (9. 6. 2016)

Bild 1 vergrößern
Jahresbericht 2015 (PDF, 569 KB)

 Innerhalb von 8 Jahren (2008 – 2015) wurden in Vorarlberg für über 1/3 aller vorhandenen Mehrwohnungsgebäude in Vorarlberg Energieausweise (EAW) ausgestellt (38% der konditionierten Brutto-Grundfläche ausgestellter Energieausweise) und in die Landesplattform (EAWZ) eingespielt (siehe Abb. 12).

Vielfach wird Vorarlberg als das Land der Einfamilienhäuser dargestellt. 2015 übersteigt die Anzahl der eingereichten Neubau EAW für „Wohngebäude mit einer Wohneinheit“ (712 EAW, 62% der Wohnungsneubauten 2015) zwar jene von „Wohngebäuden mit mehreren Wohneinheiten“ (438 EAW, 38% der Wohnungsneubauten 2015) – siehe auch Abb. 13. Betrachtet man jedoch die geplante konditionierte Brutto-Grundfläche (BGF) dieser EAW’s so dominieren „Wohngebäuden mit mehreren Wohneinheiten“ (315.728 m², 68%) deutlich die geplante Fläche gegenüber den Wohngebäuden mit einer Wohneinheit (147.958 m², 32%) – siehe auch Abb. 15. Vergleicht man die geplanten Wohneinheiten so entfallen 712 NE auf „Wohngebäude mit einer Wohneinheit“ (18%) und 3.276 Wohneinheiten (82%) auf „Wohngebäuden mit mehreren Wohneinheiten“ – siehe auch Abb. 14

Für die „sonstigen nicht Wohngebäude“ (sNWG) sind in Vorarlberg lediglich die Bauteilaufbauten mit den entsprechenden Wärmedurchgangskoeffizienten und die Gebäudegeometrie bekannt. Die energiepolitische Relevanz von sNWG bzgl. dem Raumwärmebedarf über alle Gebäudetypen liegt trotz der geringen Anzahl an Gebäuden über die Jahre 2008 – 2015 für Neubauten in einer ähnlichen Größenordnung wie für „Wohngebäude mit einer Wohneinheit“:

sonstige nicht Wohngebäude 26% (4.476.637m³, 530 EAW)
Wohngebäude mit einer Wohneinheit 18% (3.199.134 m³, 4.916 EAW)


Im Wohnungsneubau liegen die flächengewichteten Mittelwerte 2015 für die nachfolgenden Ergebnisse bei (siehe Abb. 29):

- HWBRK 30,3 kWh/m²a
- PEBSK 102,2 kWh/m²a
- CO2 SK 14.8 kgCO2/m²a

 

Beim Heizwärmebedarf sind über die vergangen 4 Jahre keine nennenswerten Effizienzsteigerungen erkennbar. Beim PEB und CO2 hat der der Erfassungszeitraum erst 2013 begonnen.

Zwischen 2013 und 2015 ist die Wärmepumpe beim Neubau von „Wohngebäude mit einer Wohneinheit“ mit über 55 % der beliebteste Energieträger. Bei privaten „Wohngebäuden mit mehreren Wohneinheiten“ liegt der Anteil der Wärmepumpen im Bereich von 50%. Bei gemeinnützigen Mehrwohnungsbauten ist der Anteil der Gasheizungen von 25 auf 60% gestiegen. Wärmepumpen werden mit rund 18% deutlich seltener eingesetzt; Biomasseheizungen und Fernwärmeanschlüsse sind rückläufig (siehe Abb. 32).

 

Weitere interessante Auswertungen finden sie im beiliegenden Jahresbericht 2015 (PDF, 569 KB) Jahresbericht 2014 im PDF-Format.

 

Falls sie PDF-Dateien nicht öffnen können, finden sie unter https://get.adobe.com/de/reader/ eine kostenfreie Software.


Link auf diese Seite: https://www.eawz.at/?SI=2142721719

zurück