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FAQs: Antworten auf häufig gestellte Fragen

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Energieausweise im Wohnungseigentum

Aufgrund von steigenden Anfragen von Eigentümern einer Nutzeinheit eines Mehrfamilienhauses anbei nochmals eine Klarstellung zu den Rechten und Pflichten des Hausverwalters.

 

Der Verwalter hat gemäß Wohnungseigentumgesetz dafür zu sorgen, dass ein höchstens zehn Jahre alter EAW für das gesamte Gebäude vorhanden ist. Jedem Wohnungseigentümer ist auf Verlangen und gegen Ersatz der Kopiekosten eine Ablichtung zu übergeben. Die Kosten für die Erstellung des Energieausweises sind somit als Aufwendungen für die Liegenschaft im Sinne des § 32 WEG 2002 zu qualifizieren und damit entsprechend dem allgemeinen Aufteilungsschlüssel zu handhaben. 

Der Verwalter kann entweder durch einstimmige Vereinbarung oder durch einen Mehrheitsbeschluss von dieser Verpflichtung entbunden werden. In diesem Falle wird auf die Einhaltung der Formalerfordernisse für das rechtswirksame Zustandekommen des Beschlusses (Verständigung, Aushang, Rechtsmittelfristbelehrung, etc.) hingewiesen.

 

 

 

 


Link auf diese Information: https://www.eawz.at/?SK_FAQ=4003&SI=2142701760

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