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FAQs: Antworten auf häufig gestellte Fragen

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Diese Meldung unterstützt die Umsetzung der rechtlichen Grundlagen im Zeitraum 1. 1. 2008 bis 31. 12. 2012


EAW-Vorlage bei Verkauf und Vermietung ab 1.1.09

Ab dem 1.1.2009 ist für alle Gebäude die verkauft oder vermietet werden (nicht für bestehende Verträge), ein gültiger Energieausweis zu übergeben.

Gemäß dem 137. Bundesgesetz: Energieausweis-Vorlage-Gesetz – EAVG ist dem Käufer oder Bestandnehmer (Mieter) eines Gebäudes bis spätestens zur Abgabe seiner Vertragserklärung ein gültiger Energieausweis vorzulegen. Spätestens bei Vertragsabschluß ist der Energieausweis auszuhändigen. Sinn der Vorlage ist letztlich die Verbesserung der Energieeffizienz bei Gebäuden zu erreichen.

Ergänzung zum Artikel "Energieausweis-Vorlage bei Verkauf und Vermietung ab 01.01.2009" vom 05.03.2009:
Auf Basis der Wohnrechtsnovelle vom April 2009 (25. Bundesgesetz) hat der Verwalter im Anlassfall (z. B. bei einem neu auszustellenden Mietvertrag, bei Verlängerung eines Mietvertrags oder bei Verkauf einer oder mehrerer Nutzungseinheiten – rückwirkend ab 1.1.2009) einen höchstens 10 Jahre alten Energieausweis für das gesamte Gebäude bereitzuhalten.
Der Verwalter kann entweder durch einstimmige Vereinbarung oder durch Mehrheitsbeschluss von dieser Verpflichtung entbunden werden. Für den Fall, dass der Verwalter über einen Mehrheitsbeschluss von dieser Verpflichtung entbunden werden soll, wird auf die Einhaltung der Formalerfordernisse für das rechtswirksame Zustandekommen des Beschlusses (Verständigung, Aushang, Rechtsmittelfristbelehrung etc.) hingewiesen. Jedoch ist damit in jedem neuen Anlassfall (siehe oben) weiterhin der Vermieter / Verkäufer des betreffenden, einzelnen Nutzungsobjekts gezwungen, den Energieausweis vorzulegen.

 

Die Vorlagepflicht (keine Aufforderung des Käufers oder Mieters erforderlich!) liegt beim Verkäufer / Vermieter oder beim Verwalter, falls dieser die Verwaltungstätigkeiten übernimmt.

Vereinbarungen, die die Vorlagepflicht nach § 3 oder die Rechtsfolge (wie z.B. Schadensersatzforderungen) unterlassener Vorlage nach § 5 ausschließen oder einschränken, sind unwirksam. Z.B. Preisminderungen bei Nichtvorlage eines Energieausweises sind auch dann unzulässig wenn der Bestandnehmer oder Käufer einwilligt (Rechtsfolgen). 

siehe Gesetztestexte:
1) Energieausweisvorlagegesetz (EAVG)
2) Änderung des Mietrechts- und Wohnungseigentumsgesetzes zum Energieausweis


Link auf diese Information: https://www.eawz.at/?SK_FAQ=4003&SI=2142701685

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